Zimmerei Stark
Poschmann
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Naturdämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen versprechen ein reines Gewissen, gegenüber der Umwelt und sich selbst.

Holz
Ursprung: In der Produktion wird der nachwachsende Rohstoff (entrindetes Restholz) zerrieben, erhitzt und gepresst.
Besonderheiten: Stabilität verleiht den Platten der holzeigene Kleber Lignin und Harz. Holzfaserplatten haben gute Wäremdämmeigenschaften, bieten aufgrund des relativ hohen Gewichts guten Schallschutz und dienen als Wärmespeicher.
Recycling: Zum Feuchteschutz werden die Platten oft mit Harz oder Bitumen imprägniert. Letzteres ist ökologisch nicht sinnvoll.
Verwendung: Als Matten, Platten oder Schüttgut in Dach, Wänden und Fußböden. Kosten: Pro m² ca. 40 Euro.

Hanf
Ursprung: Bekannt ist Hanf vor allem als berauschende Droge. Seit 1996 darf THC-armer Nutzhanf in Deutschland wieder angepflanzt und genutzt werden. Besonderheiten: Hanf besitzt gute Schallschutz- und Wärmedämmeigenschaften. Der hohe Gehalt eingelagerter Kieselsäure macht das Material feuchte- und fäulinsresistent.
Recycling: Durch Zusatz von bis zu 15% Stützfasernnicht kompostierbar.
Verwendung: Als Geafachdämmung für Decken und Böden wowie Stopfwolle.
Kosten: Pro m² ca. 30 Euro bei einer Dicke von 24cm.
Innerhalb von 100 bis 120 Tagen wächst der Hanf vier Meter hoch.
Als Nebeneffekt reinigt Hanf in der Wachstumsphase auch die Luft durch den Abbau.

Brandschutz
Salze der Borsäure dämmen Feuer ein.
Ökodämmstoffe bestehen aus organischem Material, das unbehandelt leicht brennt. Borate, die Salze der Borsäure schützen die Dämmstoffe.
Im Molekülgitter der Salze ist Wasser eingelagert, das im Feuer verdamft, was dessen Ausbreitung verzögert. Auch Waschmittel, Kosmetika oder Dünger enthalten orate. Im Körper veralten sich Borate ähnlich wie Speisesalz.

 

Individuelle Holzhäuser - Ökologie